St. Martin de Porres in Ilo, eine Stadt in der Diözese Tacna im Süden von Peru

Aktuell:

Der Reisebericht Peru-Reise und Besuch der Partnergemeinde in Ilo im April 2010 steht zum nachlesen als Download bereit.

Wir bauen eine Kinderkrippe in Peru.
„Guarderia Pampa Inalambrica“ | Kinderkrippe im Armenviertel von Ilo / Peru.
Wir bitten um Ihre Hilfe - Projekt „Baustein-Verkauf für die Kinderkrippe“.
Ein enormes Vorhaben und eine Herausforderung für unsere Pfarrgemeinde.
Wir stellen uns der Aufgabe gerne und benötigen hierzu Ihre Mithilfe und Ihre Gabe.
Helfen Sie mit, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen! 
Ausführliche Informationen zum Projekt „Baustein-Verkauf für die Kinderkrippe“ finden Sie in unserem Flyer.


 

Die Pfarrgemeinde „St. Martin de Porres“
. . . in der Hafenstadt „Ilo“ und Diözese „Tacna“ im Süden von Peru ist seit 2002 Partnergemeinde unserer Pfarrgemeinde St. Elisabeth.

Was ist unsere gemeinsame Basis ?
Diese Partnerschaft - im Rahmen der Partnerschaft unserer Erzdiözese Freiburg / Referat Weltkirche mit vielen Gemeinden in Peru – wird getragen von den Säulen „Spiritualität“ (Miteinander glauben), „Kommunikation“ (Sich kennenlernen und begegnen) und „Solidarität“ ( Sich helfen).

Wer sind wir ?
Der Perukreis - ein Ausschuss des Gemeinsamen Pfarrgemeinderates – informiert regelmäßig über laufende Projekte und unsere Partner, organisiert Gottesdienste, Aktionen und persönliches Kennenlernen (durch Brief- und E-Mail-Kontakte sowie gegenseitige Besuche), ruft zu Spenden zur solidarischen Hilfe auf und lädt alle Interessierten zum Mitwirken ein.

Wie begegnen wir uns ?
Es ist heute einfach, mit den modernen Mitteln der Kommunikation Verbindung zu halten: Neben dem normalen Briefverkehr per Post kommunizieren wir per E-Mail, schicken uns Fotos, Videos und Power-Point-Präsentationen. Einige von uns sprechen spanisch und pflegen regelmäßige Telefon-Kontakte.
2004 besuchte uns - auch zur Feier des 75jährigen Bestehens der Pfarrgemeinde St. Elisabeth - der damalige Priester von St. Martin de Porres, Padre Samuel. Er feierte nicht nur bei den Jubiläumsveranstaltungen (z.B. Pfarrfest) mit, sondern berichtete ausführlich vom Leben in seiner Gemeinde und in Peru und gab uns in Gottesdiensten viele neue Impulse in unsere "nüchterne, europäische Glaubenspraxis".

2005 konnten dann vier Ehepaare aus St. Elisabeth eine Reise nach Peru unternehmen Ein „deutliches Gesicht“ hat die Partnerschaft nun bekommen. Padre Samuel begleitete unsere „Delegation“ auf der Reise zu den Schönheiten des Landes. Beeindruckend waren die Prachtbauten der spanischen Kolonialzeit und bedrückend die Slum-Viertel in der 8-Millionen-Hauptstadt Lima, sehenswert die freundliche „weiße Stadt“ Arrequipa mit dem Katarinenkloster, einmalig die uralte Inka-Stadt Cusco mit dem Abstecher zu dem sagenumwobenen Inka-Heiligtum „Machu Picchu“, abenteuerlich die 13-stündige Bahnfahrt mit der Peru-Rail über den Altiplano in 4000 Meter Höhe durch die Gebirgszüge der Anden und unvergessen der mehrtägige Aufenthalt am höchstgelegenen Binnensee der Welt, dem Titicacasee. Der Hauptanlass unserer Reise war das Zusammentreffen mit unseren peruanischen Freunden von St. Martin de Porres in der Hafenstadt Ilo, wo wir in der Pfarrgemeinde, aber auch in den uns beherbergenden Gastfamilien mit Gastfreundschaft geradezu überhäuft wurden. Für uns spielten Musikkapellen auf, für uns wurde getanzt. An Gemeindefesten genossen wir peruanische Spezialitäten. Wir feierten und gestalteten Gottesdienste mit südamerikanischen Rhythmen mit und diskutierten mit den Vertretern der Zonen den Aufbau der Gemeinde und gemeinsame Projekte. Dankbar entgegengenommen wurden der von uns finanzierte PKW (ein Toyota-Kombi) für die Gemeinde und 500 spanische Bibeln für Kinder und Jugendliche, die wir als Gastgeschenk mitgebracht hatten.

2008 gab es bewegende Momente, als 12 Peruaner aus St. Martin de Porres mit dem jetzigen Gemeindepriester Padre Ciro bei uns zu Gast in Karlsruhe und in St. Elisabeth waren. Der Aufenthalt in Deutschland war für sie in jeder Beziehung beeindruckend. Die meisten von ihnen waren das erste Mal in Europa, sie erlebten aufregende und teilweise anstrengende Tage mit vollem Programm - oft bis in die Nacht. Sie konnten St. Elisabeth und die Pfarrgemeinden unserer Seelsorgeeinheit kennen lernen sowie Städte und Landschaft in und um Karlsruhe. Sie waren beeindruckt von unserer grünen Landschaft und vom Regen - seit 2005 hat es in der Hafenstadt Ilo nicht mehr geregnet - und natürlich vom Angebot in unseren Kaufhäusern. Sie haben aber auch festgestellt, dass es bei uns doch etwas hektischer zugeht, und waren von der Organisation und der „deutschen Gründlichkeit“ in unserem Lande über alles erstaunt. Uns selbst beeindruckte während dieser gemeinsamen Tage die Spontanität, die Einfachheit und die Begeisterungsfähigkeit unserer Freunde, besonders aber auch die tiefe Religiosität sowie die Art und Weise, wie sie mit ihrer Spiritualität und tiefen Religiosität unsere Gottesdienste sowie mit ihren Tanzdarbietungen in Landestrachten und Liedern unser Pfarrfest bereicherten.
Jede Begegnung ist ein Aufeinandertreffen zweier Kulturen mit dem einen Ziel: Eine Partnerschaft im Zeichen unseres Herrn zu vertiefen und fortzuführen, aufeinander zuzugehen, füreinander zu beten und einander zu helfen, wo Hilfe gebraucht wird. So möchten wir auch in Zukunft Projekte in Peru finanziell unterstützen, die von unseren Freunden aus Peru betreut werden.

Wie sieht unsere solidarische Hilfe aus ?
Partnerschaft braucht aber - als 3. Säule - auch "Solidarität", d.h. (vielleicht modern ausgedrückt) etwas von unserem Lebensstandard an unsere Brüder und Schwestern weiterzugeben. So konnten wir bislang eine ganze Reihe von „kleinen und großen Wünschen“ erfüllen:

  • ein PC mit Drucker und Internet-Anschluss

  • ein Gemeinde-Auto, um Verbindung zu den zum Teil weit verstreut wohnenden Brüdern und Schwestern halten zu können

  • 500 spanische Bibeln für Kommunionkinder und Firmlinge

  • Möbel und Spielsachen für Kindergärten auf dem Anden-Hochland (Titicaca-See) und in Erdbebengebieten (Moquegua)

  • Baumaterialien für das Gemeindeareal und eine Kirchenglocke

  • Kleidung, Schulmaterialien und Essen für Kinder armer Bevölkerungsschichten

  • Persönliche Hilfen

Als nächstes Projekt plant unsere „mittelständische“ Partnergemeinde eine Hilfsaktion für „bettelarme“ Familien, die aus den hochgelegenen Anden-Gebieten in ein „Slum-Viertel“ auf dem Hochplateau bei Ilo ziehen, um dort ein vermeintlich besseres Leben führen zu können: Hier wird mit unserer Hilfe eine Kinder-Betreuungsstätte aufgebaut werden. Wir machen mit … und ermöglichen mit unserer Hilfe, dass unsere Partner noch ärmeren helfen können !

Wie können Sie uns unterstützen, was passiert mit Ihrer Spende ?
Für das Projekt „Kinder-Betreuungsstätte“ und künftige Projekte sind wir für jede finanzielle Zuwendung - ob klein oder groß - sehr dankbar. Wir bitten Sie um Ihre Spende, die steuerlich abzugsfähig ist; auf Wunsch erhalten Sie eine Spendenbescheinigung.

Unsere Bankverbindung:
Pfarrgemeinde St. Elisabeth
Konto Nr. 9 040 585
BLZ 660 501 01
Stichwort „Für Peru“
Sparkasse Karlsruhe

Wie bekommen Sie Informationen ?
Der Perukreis freut sich über alle Interessierte, eine Partnerschaft gibt viele bereichernde persönliche Erfahrungen! Weitere Informationen erhalten Sie von …

Dr. Clemens Becker
Hermannstraße 5
76137 Karlsruhe
Tel. 0721/81 28 36
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